Sri Lanka Discover
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Essen und Trinken in Sri Lanka - Typische Gerichte

Gerichtevielfalt
Gerichtevielfalt
Mango
Mango
Maiskolben
Maiskolben
Blätter zum Einpacken
Blätter zum Einpacken

Durch den Handel mit angebauten Gewürzen kamen schon vor vielen Jahrhunderten fremde Nationen und Kulturen auf die Insel und beeinflussten die Esskultur. Besondere Spuren hinterließen die Inder, Holländer und Malaien.

Sri Lankas Küche zeichnet sich durch die Vielfalt an Reis- und Curry-Gerichten aus.

Das typische „Rice and Curry“ gibt es in den unterschiedlichsten Variationen, zum Beispiel mit verschiedenem Gemüse, Fisch oder exotischen Früchten. Die Currygerichte werden in Kokosmilch gekocht, mit Gewürzen verfeinert und sind meist mit einer gehörigen Portion Schärfe versehen. Chili darf nämlich so gut wie in keinem Essen fehlen.

Eine besonders scharfe Variante des Paprikagewächses wird zur Herstellung von Pol Sambol verwendet, eine scharfe Paste aus Chili und Kokosraspeln, die gerne als Beilage oder Brotaufstrich verwendet wird.

Weitere Spezialitäten sind Hoppers, ein pfannkuchenartiger Snack oft mit Spiegelei in der Mitte, String-Hoppers (Nudelnester mit Linsenbrei oder Currysoße) oder Pitta, eine gegarte Mischung aus Mehl und Kokosflocken, die als Beilage zu Curries oder Sambals (Würzsauce auf Chilibasis) gereicht wird.

Wer Süßes liebt, für den ist Wattalappam, ein Kokos-Karamell-Pudding aus Curd (Büffeljoghurt) und Palmensirup genau das Richtige.

Die Holländer fanden Geschmack an der indonesischen Küche und brachten unter anderem die Spezialität Lamprais (Basmati-Reis mit verschiedenen Gewürzmischungen, eingehüllt in Bananenblättern) mit.

Etwas gewöhnungsbedürftig für das westliche Auge ist Gotu Kola, eine Suppe aus Tigergras (Centella asiatica) mit leuchtend grüner, schon fast giftig aussehender Farbe. Geschmacklich erinnert die Suppe an Spinat. Ihr wird eine besonders hohe Heilkraft für eine Reihe unterschiedlicher Krankheiten zugesagt. Sie ist deswegen fester Bestandteil der ayurvedischen Küche und wird von Einheimischen oft schon zum Frühstück verzehrt.

Zum Frühstück isst man unter anderem Roti, eine Art Fladenbrot, das aus Mehl, Salz, Fett und Kokosraspeln hergestellt wird. Man isst es entweder mit Marmelade und Butter oder herzhaft mit Lauch oder Zwiebeln. Roti wird auch als Beilage zu Curries gereicht.

Hülsenfrüchte erfreuen sich auf Sri Lanka großer Beliebtheit. Ein sehr bekanntes Gericht, das aus der indischen Küche stammt ist Dhal, eine Art Brei, der vorwiegend aus Linsen, aber auch Bohnen oder Kichererbsen zubereitet wird und seinen Geschmack durch Gewürze wie Knoblauch, Chili, Ingwer, Kreuzkümmel und Koriander erhält. Dhal wird als Hauptspeise oder als Beilage gegessen und ist eines der Grundnahrungsmittel.

Für Vegetarier ist Sri Lanka ein Paradies. Aus religiösen Gründen essen dort viele Einheimische kein Fleisch, sodass überall eine große Auswahl an vegetarischen Gerichten erhältlich ist.

Vor allem in Küstenorten finden sich viele Currys und andere Gerichte mit fangfrischem Fisch, Krabben, Langusten und Meeresfrüchten, die das Herz eines jeden Fischliebhabers höher schlagen lassen. Die Gerichte sind raffiniert zubereitet und deutlich preiswerter als in Europa.

Essen in Sri Lanka spielt eine große Rolle. Es wird dreimal täglich warm gegessen – meist das Nationalgericht Rice-Curry welches auch oft schon zum Frühstück gereicht wird. Traditionell isst man mit der rechten Hand, die linke Hand bleibt unter dem Tisch. Dazu formt man das Essen zu kleinen Kugeln und schiebt es mit dem Daumen in den Mund. Wasserschalen zum Reinigen werden gereicht. In besseren Restaurants und in Touristenorten hat man sich jedoch auf die Essgewohnheiten der Besucher eingestellt. Die Currygerichte sind an den Geschmack des westlichen Touristen angepasst und es ist Besteck erhältlich.



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Fotos zu Essen in Sri Lanka